Das Museum Haus Stettin

Als sich vierzig Jahre nach Kriegsende in keiner Weise abzeichnete, daß eine Rückkehr der angestammten Bewohner nach Stettin möglich würde, erwarb nach Gründung des „Fördervereins Haus Stettin e.V“ 1985 eine kleine Gruppe Stettiner Idealisten die in den dreißiger Jahren erbaute Backssteinvilla am Hüxterdamm 18a in Lübeck.

Es wurde eine zentrale Stätte benötigt, in der gerettete Kulturgüter und weitere erreichbare Materialien über die Hauptstadt Pommerns eingebracht, historische und kulturelle Güter erfasst, ausgewertet und aufgearbeitet werden konnten und wo die geschichtliche Vergangenheit Stettins als ständige authentische Ausstellung gezeigt werden konnte. In diesem Kulturzentum sollten Heimatverbliebene wie Heimatvertriebene und nachfolgende Generationen Informationen über Geographie und wirtschaftliche Bedeutung des damals größten deutschen Ostseehafens finden. Ferner sollten Möglichkeiten geboten werden, sich über Kultur und Schönheit dieser Oderregion durch Literatur, Bild-, Film- und Tonmaterial und weitere Anschauungsmittel sachkundig zu machen.

Diesen Zielen fühlen wir uns auch heute noch verpflichtet.

Durch intensives Engagement der Stettiner aus allen Regionen und aus allen sozialen Schichten, durch Spendenfreudigkeit und Opferbereitschaft, durch kenntnisreiche ehrenamtliche Mitarbeit, durch Wachsamkeit bei Auktionen, durch Stiftungen, Hinterlassenschaften und durch Unterstütung weiter existierender ehemaliger Stettiner Firmen war es möglich, dieses Zentrum beständig zu bereichern. Das Haus Stettin ist in den Jahren seines Bestehens zu einem Kultur- und Gemeinschaftszentrum geworden.

Die Abbildungen und Beschreibungen von Kostbarkeiten aus der Fülle der im Haus Stettin vorgestellten Exponate möge die Besucher der Internetseite anregen und „Appetit auf mehr“ – vielleicht sogar auf Mitwirkung – machen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Haus Stettin.